Physiotherapie bei Funktionsstörungen im Becken und Beckenboden

 

                   Blasen- und Darmschwäche - (k)ein Tabuthema!

 

* Beckenbodentherapie bei Inkontinent für Männer und Frauen

* Beckenbodentherapie während Schwangerschaft und nach Geburt

* Rückbildungsgymnastik im Früh-und Spätwochenbett als Einzeltherapie

* Beckenbodentherapie für Kinder

 

 

Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung und Steigerung des

körperlichen Wohlbefindens.

 

 

Ansprechpartner in unserer Praxis:

Elisabeth von Waldthausen, Simone Peters

 

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Der Beckenboden hat nicht nur eine Stützfunktion. Er spielt auch bei der Kontrolle des Wasserlassens, der Darmentleerung und auch beim Gebären eine große Rolle. Fehlfunktionen der Beckenbodenmuskulatur können zu Inkontinenz und Sexualstörungen führen.

 


Mögliche Ursachen können sein:

  • Bindegewebsschwächen und Durchblutungsstörungen

  • Schwangerschaft, Geburt und Hormonschwankungen

  • Narbenbildungen nach Operationen

  • Onkologische Vorerkrankungen

  • Physische Belastungen durch schwere körperliche Arbeit

  • Falsches Atmungsverhalten

  • Psychische Belastungen

 

Therapieinhalte:

 

  • Aufklärung in Anatomie und Physiologie

  • Schulung der Wahrnehmung der Beckenbodenmuskulatur

  • Vorbeugungsmaßnahmen zur Verhinderung von Dysfunktionen

  • Koordination von Atmung, Bewegung und Beckenboden

  • Haltungs- und Alltagsschulung

  • Ausarbeitung eines individuellen, wohl dosierten Übungsprogramms

  • InkontinenzBeratung und Blasentraining nach Bedarf

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Die häufigsten Formen der Inkontinenz:

 

Belastungsinkontinenz (früher auch Stressinkontinenz)

  • eine körperliche Belastung ( Husten, Niesen, Lachen, schweres Heben oder Anspannung führt dazu, dass der Urin nicht mehr gehalten werden kann.
  • Sie ist die häufigste Form der Blasenschwäche bei Frauen. 
  • Die Ursache dafür liegt in der Anatomie des weiblichen Beckens begründet.
  • Aufgrund von Schwangerschaften, vaginalen Geburten, gynäkologischen Operationen, Organsenkungen oder -vorfällen, Alterungsprozessen (insbesondere durch die Hormonumstellung in der Menopause), aber auch durch Übergewicht, Bewegungsmangel und schwere körperliche Arbeit kann es zu Schäden im Bereich des Beckenbodens und des Blasenauslasses kommen.
  • Entweder ist die Harnröhre nicht mehr fest im Haltesystem aus Muskel- und Bindegewebe verankert, oder die Verschlussfähigkeit an sich ist beeinträchtigt.

 

Das Durchschnittsalter der Frauen mit Belastungsinkontinenz liegt mit 47,3 Jahren deutlich niedriger als das der Gesamtheit der Frauen mit Harninkontinenz (51 Jahre). Das Problem tritt also auch in jüngerem Alter auf.
 

  • Bei Männern kann es aufgrund einer Schädigung des äußeren Blasenschließmuskels im Rahmen einer Unterleibsoperation, z. B. infolge einer Krebserkrankung oder Vergrößerung der Prostata, zur Belastungsinkontinenz kommen. Eine schwere körperliche Belastung als Ursache ist eher selten.

 

 

 Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz oder überaktive Blase)

  • ist eine Störung des Speichervermögens der Blase, bei der sich der Blasenmuskel bereits bei geringer Füllmenge unwillkürlich zusammenzieht. Hierdurch entsteht ein, nicht zu unterdrückender Harndrang und es kommt zum unfreiwilligen Urinverlust.
  •  
  • Die überaktive Blase bezeichnet einen Symptomenkomplex aus häufigem Wasserlassen mit geringen Urinmengen, zum Teil nächtlichem Wasserlassen und dem Auftreten eines nicht zu unterdrückenden Harndrangs, wobei ein Urinverlust auftreten kann, aber nicht muss.
  • Alleine die starken, nicht zu unterdrückenden Harndrangepisoden stellen für viele Patienten eine große Einschränkung in ihrem Tagesablauf dar.
  • Während die Urgeinkontinenz bei Männern in jedem Lebensalter die vorherrschende Harninkontinenzform ist, leiden Frauen unter 50 Jahren eher seltener an einer reinen Urgeinkontinenz, als an einer Belastungsinkontinenz.

 

 

Mischinkontinenz

  • es handelt es sich um eine Kombination aus Urge- und Belastungsinkontinenz.
  • Dabei können die Symptome beider Inkontinenzformen unterschiedlich ausgeprägt sein.
  • Oft tritt bei der Mischinkontinenz eine der beiden Inkontinenzformen stärker in Erscheinung.
  • In über 30 Prozent der Fälle dominiert die Belastungsinkontinenz.

 

Die Häufigkeit der Mischinkontinenz steigt vor allem mit fortschreitendem Lebensalter. Besonders Frauen ab dem 50. Lebensjahr sind von dieser Form der Inkontinenz betroffen. Nach der Belastungsinkontinenz ist sie die zweithäufigste Inkontinenzform bei Frauen.

 

 

Stuhlinkontinenz

  • ist die Unfähigkeit den Darminhalt – flüssigen oder festen Stuhl, Darmgase und Darmschleim – willentlich zurückzuhalten.
  • Hierbei kann es zu einem unkontrollierten Abgang geringer oder größerer Stuhlmengen kommen, oder der Stuhldrang wird zu spät oder überhaupt nicht wahrgenommen, so dass die Toilette zu spät oder gar nicht aufgesucht wird.
  • Man unterscheidet dabei drei verschiedene Schweregrade, die vom Stuhlschmieren bei Belastung bis hin zu einem totalen Kontrollverlust über die Darmentleerung reichen.
     

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburstshilfe, Urologie, Proktologie: 

www.ag-ggup.de

 

weitere Informationen für Patienten:

http://www.ag-ggup.de/infos/informationen-fuer-betroffene-patienten/

 

Therapeutenliste:

http://www.ag-ggup.de/therapeutenliste/therapeutenliste-beckenboden/

 

 

Hier finden Sie uns

Physiotherapie 

Simone Peters

 

Horremer Str. 13

41470 Neuss-Allerheiligen

Rufen Sie uns an:

 

Tel: 02137-928630

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